Oktober 2026 – Der Marderhund

Marder oder Hund? Auf den ersten Blick wirkt der Marderhund mit seiner geringen Größe, dem langen, dichten Fell und den kurzen Beinen eher wie ein Marder. Tatsächlich gehört er jedoch zur Familie der Hundeartigen.

Während Marder geschickte Kletterkünstler sind und sich häufig in Stadtnähe – etwa auf Dachböden oder an abgestellten Autos finden lassen, meiden Marderhunde hingegen die Nähe des Menschen. Sie leben bevorzugt in feuchten Wäldern und an Gewässern.

Klettern können sie nicht – für Ihre Winterruhe ziehen sie sich in verlassenen Tierhöhlen zurück. Der Marderhund ist keine heimische Wildart, sondern stammt ursprünglich aus Ostasien. In den 1950er Jahren wurde er als Pelztier nach Westrussland und das Baltikum eingeführt. Von dort breitete er sich allmählich bis nach Deutschland aus. Bis heute tritt er bei uns nur vereinzelt, aber in allen Naturräumen wie beispielsweise dem Hegau, auf.

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