April 2026 – Der Iltis
Der Iltis trägt nicht umsonst den Beinamen „Stinkmarder“: In brenzligen Situationen oder zur Reviermarkierung versprüht das kleine Raubtier ein übelriechendes Sekret, das er bis zu 50 Zentimeter weit spritzen kann.
Kein Wunder also, dass es heißt: „Das stinkt wie ein Iltis“. Besonders wohl
fühlt sich der Iltis in Gewässernähe, wie im Wurzacher Ried, wo er eine seiner Leibspeisen, die Kröte, jagt. Faszinierend ist dabei seine Taktik, um seine Beute „haltbar“ zu machen: Mit einem gezielten Biss in den Nacken lähmt er sie und legt sie quasi fangfrisch in kleinen Vorratslagern ab.
Gezüchtete Iltisse heißen „Frettchen“. Schon in vorchristlicher Zeit wurden sie im Mittelmeerraum zur Bekämpfung von Ratten und Kaninchen gehalten. Bis heute werden Frettchen auch hierzulande zur Kaninchenjagd eingesetzt.




