April 2026 – Der Iltis

Der Iltis trägt nicht umsonst den Beinamen „Stinkmarder“: In brenzligen Situationen oder zur Reviermarkierung versprüht das kleine Raubtier ein übelriechendes Sekret, das er bis zu 50 Zentimeter weit spritzen kann.

Kein Wunder also, dass es heißt: „Das stinkt wie ein Iltis“. Besonders wohl

fühlt sich der Iltis in Gewässernähe, wie im Wurzacher Ried, wo er eine seiner Leibspeisen, die Kröte, jagt. Faszinierend ist dabei seine Taktik, um seine Beute „haltbar“ zu machen: Mit einem gezielten Biss in den Nacken lähmt er sie und legt sie quasi fangfrisch in kleinen Vorratslagern ab.

Gezüchtete Iltisse heißen „Frettchen“. Schon in vorchristlicher Zeit wurden sie im Mittelmeerraum zur Bekämpfung von Ratten und Kaninchen gehalten. Bis heute werden Frettchen auch hierzulande zur Kaninchenjagd eingesetzt.

Partnerverband

LFVBW_Logo

Vorkommen

Infomaterialien

» Zusatzinhalte für den April

Der Wilde Welten Kalender ist ein kostenfreies Angebot für Lehrer und Schüler. Bestellen Sie den Wilde Welten Kalender 2022 noch heute für Ihre Klasse und gehen Sie gemeinsam mit Ihren Schülern durch ein wildes Jahr voller Wissen und Anregungen. Das Projekt wird gefördert von der Fischereiabgabe und der Jagdabgabe.

© Copyright - Wilde Welten 2025