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Februar 2022 – Eiszeitjäger

Wusstest du, dass der Bumerang gar nicht aus Australien stammt?

Die Geschichte der Jagd geht bis in die Eiszeit zurück. Damals waren die Voraussetzungen aber noch ganz andere als heute. Steine und Holz wurden so verarbeitet, dass damit sogar Mammuts erlegt werden konnten. Die bekannteste Waffe der Eiszeitjagd ist wohl der Wurfspeer. Um einen Wurfspeer herzustellen, wurde sorgfältig ein passendes Stück Holz ausgewählt und mit einem Messer bearbeitet, bis es spitz genug war, um damit auf die Jagd zu gehen.

Aber zurück zum Bumerang: Damit konnten zwar keine Mammuts erlegt werden, für die Jagd auf Vögel und Kleinsäuger, wie zum Beispiel Mäuse, war das Wurfgerät jedoch perfekt. Der älteste Bumerang ist übrigens 20.000 Jahre alt und aus Elfenbein. Er wurde vor fast vierzig Jahren in Polen gefunden.

Nachdem die Eiszeitmenschen Beute gemacht hatten, diente das Fleisch als Nahrung. Nüsse, Löwenzahn und Vogeleier standen ebenso auf der Speisekarte der Eizeitmenschen. Neben dem Großwild wurden auch kleine Tiere, wie Rentiere oder Wildpferde mit der Speerschleuder gejagt. Höhlen, wie die oben abgebildete Bocksteinhöhle im Lonetal, wurden nur übergangsweise bewohnt.

Überwiegend lebten die Eiszeitjäger jedoch als Nomaden in Zelten oder jurteähnlichen Behausungen.

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Weitere Informationen zum Thema finden Sie ab Mitte Januar 2022 an dieser Stelle

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